Die Geile

Der Geilebach, auch die Geile und früher Geilhäuser Wasser genannt, entspringt an den Hängen von Hühnerberg (496 m) und Wurmberg (485 m) in zu Kassel-Harleshausen gehörendem Waldgebiet. Der Bach ist 8,5 km lang und mündet in die Ahne.

Sein Quellgebiet befindet sich bei den zwei hinter einem Bretterzaun verborgenen, 19.. vom ehemaligen Harleshäuser Bürgermeister Wilhelm Führer angelegten Teichen auf 340 Meter Höhe, nordnordöstlich unterhalb des Blauen Sees (362 m) und südlich des Erlenlochs (342 m). Beides sind nach beendetem Basaltabbau entstandene Tagebaurestseen. Die am unteren Teich gelegene Überführung der Alten Wolfhager Straße, unter welcher der quellnahe Geilebach hindurch fließt, liegt auf 339 m Höhe.

Der Geilebach fließt im Oberlauf ausschließlich in östliche Richtungen. Dabei quert er zwei mal den Blindenpfad. Nach Verlassen des Habichtswaldes, bei Unterqueren der Rasenallee (293,4 m), verläuft der Bach entlang der Südgrenze des Ostausläufers vom Naturpark Habichtswald, der sich von der Rasenallee über die bachferne Firnskuppe (313,9 m), das Fuchsküppel (ca. 285 m) und das Flurstück Daspel, beide in Bachnähe gelegen, bis hin zum bachfernen Lambert (ca. 292,5 m) zieht.

Nach der Rasenallee passiert er nördlich die westlichen Wohngebiete des Kasseler Stadtteils Harleshausen, wobei er zwischen den Straßen Am Hilgenberg und Am Geilebach durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet fließt. Die etwas nördlich des Bachs gelegenen Flächen werden als Geilhäuser Feld bezeichnet. Dort lag einst die Siedlung Geilhausen.

Der Bach unterquert die Wolfhager Straße auf 230 Meter Höhe, passiert im Süden das Schwimmbad in der Kanalisation und fließt danach durch das bebaute Harleshausen. Dort mündet unter anderem auch der Kubergraben ein, wonach der Bach die Obervellmarer Straße (circa 209 m) unterquert. Hier verlässt er endgültig den Naturpark Habichtswald.

Nach Passieren des Harleshäuser Friedhofs bildet der Bach im Feldlager und bis zum Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn die Grenze der Kasseler Stadtteile Harleshausen und Jungfernkopf und mäandert auf etwa 650 m unterhalb des Rothenbergs durch eine naturbelassene und im unteren Teil von einem kleinen Wald gesäumte Niederung zwischen den beiden Stadtteilen.

Quellen: D´r Osse und Wikipedia